Das kleine Kräuter 1x1

Jede Woche, findest du ein Kräuterbouquet in deiner Tasche. Kräuter sind vielseitig in Geschmack und Wirkung.

Die Liste wird laufend aktualisiert. Was sind deine Lieblingskräuter?



Petersilie


In der Petersilie finden sich eine ganze Reihe von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen: Bemerkenswert ist etwa das Chlorophyll, das Blut bildet und reinigt, der Leber bei der Entgiftung hilft und Körpergerüche kompensiert. Ausserdem wird ihren ätherischen Ölen eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs nachgesagt.

Geschmacklich verpasst Petersilie gegarten Speisen eine frische, leicht bittere Note. In kleingehackten Mengen verfeinert es Dressings, Salate und Saucen. Am besten schmeckt Petersilie gleich nach der Ernte, bleibt allerdings auch eingefroren frisch.


Basilikum


Gerade in italienischen Gerichten wie Pasta und Pizza, Salaten und Pesto ist der kräftigen, leicht pfeffrige Geschmack kaum mehr wegzudenken. Zu Essig und Öl verarbeitetes Basilikum überträgt dieses Aroma bei Bedarf auch auf jedes andere Essen.

Dabei würzt die Pflanze nicht nur, sondern verbessert die Bekömmlichkeit und die Verdaulichkeit der Speisen. Ihre zahlreichen Bestandteile wirken zudem krampflösend und blähungstreibend wie entzündungshemmend und antibakteriell. Vitamine, Mineralien und Fettsäuren fördern schliesslich Heilprozesse der Haut bei Schnitten, Kratzern und Akne.


Rosmarin


Eisen, Calcium, Vitamin B6 – diese Stoffe sind in Rosmarin überdurchschnittlich vertreten. Dazu kommen essenziellen Fettsäuren und ätherische Öle. Diese Mischung wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, antiallergen und schweisstreibend. Damit wird der Ableger eines Halbstrauchss zur Medizin unter anderem gegen Rheuma, Gicht, Erkältungen und Kopfschmerzen. Gegen Depressionen soll er ebenso helfen.

In vielen Haushalten ist Rosmarin auf Kartoffeln bestreut ein echter Klassiker. Gemüse, Salat und gehaltvolle Gerichten aromatisiert das leicht bittere Lorbeergewächs genauso gut. Seine Blättchen verlieren im getrockneten Zustand kaum Aroma, doch sie sollten möglichst luftdicht gelagert werden.


Schnittlauch


Das Schnittlauch von Menschen im Mittelalter als Schutz vor dem „Bösen Blick“ im Haus verteilt wurde, grenzt schon an Verschwendung. Besser als auf dem Boden macht sich der Schnittlauch jedenfalls in grünen, gemischten und herzhaften Salaten. Er verleiht ihnen eine leichte Schärfe.

Zeitnah gesammeltes Grün ist ein Vitamin-, Eisen-, Kalium und Phosphor-Lieferant. Im Zusammenspiel ist das Experten zufolge blutreinigend, harntreibend und schleimlösend. Daher lassen sich zum Beispiel Frühjahrsmüdigkeit, Husten und Magenentzündungen mit Schnittlauch kurieren. Ausgetrocknet verliere er aber an Heilkraft.


Koriander


Das ungeübte Auge mag Koriandergrün mit Petersilie verwechseln – Nase und Zunge werden es nicht. Denn der zitronig-pfeffrige Geruch ist so unverwechselbar wie der scharf-bittere Geschmack. Das mag nicht allen zusagen, doch ein guter Einstieg in die Welt der etwas exotischeren Gewürze. Je frischer das Kraut ist, desto mehr Aroma entfaltet es. Insbesondere scharfem Essen, Curry's und Suppen fügt es eine gewisse Raffinesse hinzu.

Koriander regt auf gesunde Weise deinen Appetit an. Dank der guten ätherischen Öle stimuliert Koriander die Verdauung und bringt vor allem die Funktion der Leber und des Darms in Schwung.



Thymian


Die Streichelpflanze verbreitet einen wunderbar blumigen Duft und sieht dazu mit ihren grünen oder gelbbunten Blättern noch schön aus. Aber es sind die „inneren Werte“, die sie so aussergewöhnlich macht. Thymian hat eine anregende, antibakterielle Wirkung und beruhigt die Atemwege. Das mindert Hustenreize sowie Halsschmerzen und kann dadurch für eine erholsamere Nachtruhe sorgen.

Auf der provenzalischen Küche ist die mit Vitamin A und C, Ballaststoffen und Mineralien beladene Streichelpflanze nicht mehr wegzudenken. Es aromatisiert Eintöpfe und Kartoffelgerichte ebenso gut wie Marinaden, Essige und Öle oder Dressings, Pizza und Pasta.


Salbei


Ein weiteres mediterranes Kraut, das gebraten, püriert oder abgekocht einen sehr intensiven Geschmack hinterlässt. Da es unterschiedliche Arten gibt, variiert dieser Geschmack allerdings von bitter bis fruchtig. Während Mandarinen- und Honigmelonensalbei gut zu süss-sauren Gerichten und Kartoffeln passt, findet man zerkleinerte Blätter herberer Sorten in Salaten und Saucen wieder. Weil Salbei sein Aroma nicht verliert, muss er nicht unbedingt direkt vor der Zubereitung geerntet werden.

In erster Linie kennen wir das Halbstrauchgewächs von Tees und Bonbons, die Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen lindern. Es wirkt dazu noch schweisshemmend und löst Verdauungsprobleme.



Minze


Ein Mojito ohne Minze? Denkbar, aber dann ist es eben kein echter Mojito mehr. Im Alltag wird uns die Minze doch eher als wichtiger Bestandteil in Suppen, Pestos und Sossen oder als kleiner Geschmacksgeber und Dekoration in Hauptspeisen und Desserts begegnen. Natürlich verleiht sie auch nicht-alkoholischen Getränken wie Eistees frische und eine leichte Süsse.

Aus der Vielzahl der Minze-Arten sind für die Medizin nur die Acker-Minze und die Pfefferminze nutzbar. Ihre ätherischen Öle enthalten einen hohen Menthol-Anteil. Das verleiht ihnen einen kühlenden Effekt. Bei Krämpfen, Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und bakterielle Infektionen wie Schleimhautentzündungen hat sich Minze ebenfalls bewährt.






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